Bedienung

Uhr einstellen

Ziehen Sie Ihre Handaufzugsuhr auf, indem Sie die am Gehäuse anliegende Krone von sich wegdrehen, bis der Aufziehstopp zu spüren ist. Die höchste Ganggenauigkeit erreicht das Uhrwerk, wenn es einmal am Tag aufgezogen wird.

Ihre Uhr zieht sich dank ihres Automatikwerks beim Tragen selbstständig auf. Initial – und nach Tragepausen – sollten Sie Ihre Uhr jedoch durch mind. 30maliges Hin- und Herbewegen der anliegenden Krone „aufladen“. Hinweis: Anders als bei Handaufszugsuhren, ist bei Ihrer Automatikuhr kein Widerstand zu spüren, wenn sie voll aufgezogen ist. Aber keine Sorge, die Uhr ist technisch so ausgestattet, dass ein Überziehen der Feder nicht möglich ist.

Ziehen Sie die Krone vorsichtig in die äußerste Position. Drehen Sie die Krone zu sich hin und stellen Sie die Uhrzeit. Bei Ihrer Einzeigeruhr bietet es sich hierbei an, auf die nächsten vollen fünf Minuten zu warten. Drücken Sie die Krone im Anschluss vorsichtig in ihre Ausgangsposition zurück.

Damit das Datum Ihrer Uhr nachts springt – und nicht etwa tagsüber – finden Sie zunächst heraus, ob Ihre Uhr aktuell Tag oder Nacht anzeigt. Dafür ziehen Sie die Krone in die äußerste Position und drehen sie zu sich hin – so lange bis das Datum springt. Nun ist es 0 Uhr nachts. Drehen Sie den Zeiger noch etwas weiter bis die Uhr später als 2 Uhr nachts anzeigt, um die Kalendermechanik nicht zu beschädigen. Bringen Sie die Krone nun eine Position weiter rein und drehen Sie sie von sich weg, um das aktuelle Datum einzustellen. Drücken Sie die Krone im Anschluss vorsichtig in ihre Ausgangsposition zurück.

Damit Tag- und Datumsringe Ihrer Uhr nachts springen – und nicht etwa tagsüber – finden Sie zunächst heraus, ob Ihre Uhr aktuell Tag oder Nacht anzeigt. Ziehen Sie die Krone in die äußerste Position und drehen Sie sie zu sich hin – so lange bis Tag und Datum springen. Nun ist es 0 Uhr nachts. Drehen Sie den Zeiger noch etwas weiter bis die Uhr später als 2 Uhr nachts anzeigt, um die Kalendermechanik nicht zu beschädigen. Bringen Sie die Krone nun eine Position weiter rein. In dieser Position lassen sich Tag und Datum einstellen – je nach Drehrichtung der Krone.  Drehen Sie die Krone von sich weg, um das Datum einzustellen; drehen Sie die Krone zu sich hin, um den passenden Wochentag einzustellen. Drücken Sie die Krone im Anschluss vorsichtig in ihre Ausgangsposition zurück.

Damit Datums- und Mondphasenanzeige Ihrer Uhr nachts springen – und nicht etwa tagsüber – finden Sie zunächst heraus, ob Ihre Uhr aktuell Tag oder Nacht anzeigt. Ziehen Sie hierfür die Krone in die äußerste Position und drehen Sie den Zeiger, bis Tag und Mond springen. Nun ist es 0 Uhr nachts. Drehen Sie den Zeiger noch etwas weiter bis die Uhr später als 2 Uhr nachts anzeigt, um die Kalendermechanik nicht zu beschädigen.
Finden Sie heraus, wann der letzte Vollmond und Neumond waren. Entscheiden Sie sich für das näher zurückliegende Ereignis. Nun gilt es, Mond und Datum Ihrer Uhr auf dieses Ereignis hin einzustellen.
Ziehen Sie die Krone ein Stückchen raus. In dieser Position lassen sich Mond und Datum einstellen – je nach Drehrichtung der Krone. Stellen Sie zunächst den Mond auf Neu- bzw. Vollmond, indem Sie die Krone zu sich hindrehen. Stellen Sie anschließend das Datum auf das von Ihnen recherchierte Datum ein, indem Sie die Krone von sich wegdrehen.
Nun gilt es, die Uhr auf den aktuellen Tag und die richtige Uhrzeit einzustellen. Ziehen Sie die Krone in die äußerste Position 3 und drehen Sie so lange den Zeiger, bis der aktuelle Tag und die richtige Uhrzeit erreicht sind. Stellen Sie das Datum nicht über die Position 2 ein, da die Mondphase sonst nicht mitbewegt wird.
Drücken Sie die Krone im Anschluss vorsichtig in Ihre Ausgangsposition zurück.

Zum Aufziehen bzw. Einstellen Ihrer Uhr müssen Sie zunächst die verschraubte Krone aufschrauben, indem Sie sie mehrere Umdrehungen zu sich hindrehen. Fertig aufgeschraubt ist die Krone, wenn Sie spürbar in die Aufzugsposition springt. 

Um wertvolle Ressourcen einzusparen und die Umwelt zu entlasten, haben wir uns bei MeisterSinger dazu entschieden, gedruckte Produktmanuale durch digitale Produktmanuale zu ersetzen. Bei Fragen wenden Sie sich gerne per Mail an 

Pflege

Wasserdichtigkeit
Wasser ist der größte Feind jeder Uhr – und Wasserdichtigkeit kein permanenter Zustand. Äußere Einflüsse können die Wasserdichtigkeit Ihrer Uhr negativ beeinflussen, wie zum Beispiel altersbedingt porös gewordene Dichtungen, starke Temperaturschwankungen oder häufiger Kontakt mit Alltags-Chemikalien. Es empfiehlt sich, die Wasserdichtigkeit einer mechanischen Uhr regelmäßig zu prüfen.

Die entsprechende Wassertauglichkeit Ihrer Uhr ist auf ihrem Gehäuseboden graviert.

  • 3 bar – Ihre Uhr ist spritzwassergeschützt, bleibt ansonsten aber lieber trocken.
  • 5 bar – Ihre Uhr kann beim Duschen getragen werden.
  • > 20 bar – Ihre Uhr kann Sie beim Tauchen begleiten.

Wichtig:
Ziehen Sie die Krone niemals unter Wasser. Achten Sie bei Modellen mit verschraubter Krone darauf, dass Sie diese nach jedem Gebrauch wieder fest verschrauben. 

Magnetische Felder
Magnetische Felder – ausgehend von zum Beispiel Induktionskochfeldern, Mobiltelefonen, Kühlschrankmagneten oder Lautsprechern – können Ihre mechanische Uhr beeinträchtigen. Sollten Sie plötzlich eine starke Gangabweichung feststellen, könnte dies an einer Magnetisierung Ihrer Uhr liegen. Ein Uhrmacher kann dies rasch beheben.

Bänder
Lederbänder: Wie jedes Ledererzeugnis erfordert auch ein Lederarmband einen sorgfältigen Umgang. Schützen Sie Ihr Lederarmband daher vor Wasser und Feuchtigkeit, Fett, Kosmetika und Chemikalien und setzen Sie es nicht übermäßig der Sonne aus.

Metallbänder: Auch Metallbänder bedürfen regelmäßiger Reinigung. Nutzen Sie ein Microfastertuch für die oberflächliche Reinigung und eine weiche Zahnbürste oder ein Wattestäbchen für die Zwischenräume.

Revision
Eine Uhr ist ein kompliziertes mechanisches Instrument. Sie läuft Tag für Tag und oft über Jahre ohne je angehalten zu werden. Genauso wie ein Auto nicht 200.000 km wartungsfrei läuft, benötigt auch Ihre Uhr regelmäßige Wartung. Wir empfehlen eine Revision alle 4-5 Jahre.

Erfahren Sie mehr über eine Revision