Der Gründer Manfred Brassler – Wie alles begann

Heute steht MeisterSinger wie selbstverständlich für klar und sachlich gestaltete Einzeigeruhren. Aber wieso eigentlich Einzeigeruhren?

Meine Vision war eine Uhrenmarke, die zurückgehen sollte zu den Anfängen der Uhrmacherei. Uhren, denen, neben der Präzision, die Ästhetik und faszinierende Ausstrahlung ursprünglicher Messinstrumente innewohnt. Uhren, die an Klarheit und Einfachheit nicht zu überbieten sind. Und: Sie sollten nur einen einzigen Zeiger tragen – wie alle Uhren bis ins 18. Jahrhundert hinein. Konzentration auf das Wesentliche in der Gestaltung – Gelassenheit bei der Zeitanzeige.

Gründer und Gestalter
Manfred Brassler

Zeit lesen: einfach, intuitiv und entspannend

Unsere Zeitwahrnehmung hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Die digitale Revolution beschleunigt uns, unser Leben und alles um uns herum. Wir finden: Es ist Zeit, sich zu erinnern, wo wir herkommen. An eine Welt, in der uns noch die Zeit gehörte – und nicht wir der Zeit.

MeisterSinger Einzeigeruhren sollen einen kleinen Beitrag dazu leisten, wieder gelassener mit der Zeit umzugehen und die Ruhe und Kraft in uns zu finden, die man außen häufig vermisst.

Einmal verstanden, ist das Ablesen einer Einzeigeruhr kinderleicht, gar intuitiv. Der Stundenzeiger verweist an seiner feinen Spitze am Zifferblattrand auf den feinen Moment. Jeder der 144 Striche steht für fünf Minuten.

Nicht die Minuten und Sekunden zählen, sondern der Moment

Die Beschäftigung mit dem Phänomen Zeit ist hochkomplex und dann doch wieder ganz einfach.

Für MeisterSinger sind es nicht die Sekunden oder Minuten, die zählen, sondern der Moment. In unseren Gedanken verweilen wir häufig in der Zukunft oder der Vergangenheit – und entfremden uns dem Moment mitunter völlig. Und damit wahrscheinlich der Quelle des Glücks und der Zufriedenheit. Die Einzeigeruhr bringt die Zeit buchstäblich auf den Punkt. Sie ist ein Symbol für den Moment und ein Zusichkommen.

Einzeigeruhren - Konzept mit Tradition und Geschichte

Zeit lesen wie früher

Kirchtürme, Stadthäuser, Tisch- und Wanduhren sowie die ersten tragbaren Uhren – allen gemein war bis ins 18. Jahrhundert die Ausstattung mit nur einem Zeiger.

Erst die Neuzeit und die einsetzende Industrialisierung machten es nötig, in immer kürzeren Zeitabschnitten zu denken. Die Uhren bekamen Minuten- und Sekundenzeiger, deren schneller Lauf das Verrinnen kostbarer Zeit allen ständig vor Augen hielt.

MeisterSinger geht buchstäblich zurück zu den Anfängen der Uhrmacherkunst und zeigt heute, wie entspannend es ist, die Zeit auf ursprüngliche Art zu lesen und zu erleben.

Design nach allen Regeln der Einfachheit

MeisterSinger konzentriert sich bei der Gestaltung auf das Wesentliche – nicht nur was den Zeiger betrifft. Mit seiner klaren, sachlichen Formensprache, die an die Ästhetik ursprünglicher Messinstrumente erinnert, hat sich MeisterSinger international einen Namen gemacht.

  • Der spitze Nadelzeiger mit Überhang.
  • Die Skala der 144 Fünf-Minuten-Striche.
  • Die zweistelligen Stundenzahlen mit vorangestellten Nullen.
  • Klassicher Gehäusekörper
  • Einseitig gewölbtes Frontglas, durch das das Zifferblatt optisch unter das Glas gezogen wird.
  • Die Fermate als Erkennungszeichen auf dem Zifferblatt und auf der Aufzugskrone.

Die Details vermitteln in der Summe ein erstaunliches Seherlebnis. Und der Betrachter ahnt, dass, wenn nur eines fehlen würde, das Konzept nicht dieselbe Gültigkeit hätte. Drei Dutzend Auszeichnungen für hervorragende Gestaltung unterstreichen das hohe Niveau dieser zeitlosen Produkte.

Technischer Anspruch

Uhrmacherkunst und schweizer Qualität

Uhren von MeisterSinger bestechen neben einzigartigen gestalterischen Merkmalen durch ihren handwerklichen Charakter. Beste Materialien, exklusive Schweizer Uhrwerke, Bänder von erlesener Qualität – das alles fügt sich zusammen und passt in idealer Weise zueinander.

Für den Firmengründer Manfred Brassler ist außerdem der Traum vom eigenen Uhrwerk in Erfüllung gegangen. Mit der Gestaltung der einzigartigen Räderwerksbrücke sowie dem Rotor der Automatik-Version verschmolz Brassler die technischen mit den ästhetischen Idealen von MeisterSinger.

Mit Modulentwicklungen wie der überaus großen Mondphase oder der fast vergessenen, klingenden Komplikation „Sonnerie au Passage” stellt MeisterSinger einmal mehr seine technische Expertise unter Beweis.